Das Geschäft mit der Wohnungsnot

Wie Sie sich vor zu hohen Abstandszahlungen schützen können, sehen Sie hier in unserem TV-Beitrag in der WDR Service-Zeit.

Publikationen

Frau Lysik berät seit November 2004 die Leser der Tageszeitung Frankfurter Rundschau in allen Bereichen des Arbeitsrechts.
Sie beantwortet jeweils im Wechsel in der Samstagsbeilage "FR-Karriere" der Frankfurter Rundschau Fragen, die die Leser per Email einreichen. 

Folgende Artikel sind bisher erschienen: 

Zum Feiern kann keiner gezwungen werden

Wer am Betriebsfest nicht teilnimmt, muss aber an diesem Tag arbeiten - oder sogar Urlaub nehmen.

Die aktuelle Frage zum Arbeitsrecht kommt von Klaus K.: "Kann ein Beschäftigter verpflichtet werden, an Betriebsfesten oder -ausflügen teilzunehmen oder kann ihm ein Nachteil entstehen, wenn er nicht teilnimmt?

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Verschiedene Kündigungsregeln bei befristeten Verträgen

Gesetz unterscheidet zwischen Arbeitsverträgen, die kalender- oder zweckbefristet sind / Sachlicher Grund für Befristung nötig.

Die aktuelle Frage zum Arbeitsrecht kommt von Angelika Z.: "Brauchen befristete Verträge eine Kündigungsklausel, damit sie kündbar sind?"

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Durchsetzen von Überstundenbezahlung ist schwer

Arbeitnehmer muss beweisen, dass er Überstunden geleistet hat / genaue Aufschlüsselung der Arbeitszeit für jeden Tag nötig. 

    

Die aktuelle Frage zum Arbeitsrecht stellten zwei Leser, Stephan H. und Sigrun D.: Gibt es eine gesetzliche Regelung zum "Abfeiern" von Überstunden, und in welcher Weise müssen geleistete Überstunden ausgezahlt werden?

 

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Anspruch auf Zwischenzeugnis nur bei berechtigtem Interesse

Der Arbeitnehmer ist dem Arbeitgeber aber keine Rechenschaft schuldig, warum er eine Beurteilung wünscht.

    

Die aktuelle Frage zum Arbeitsrecht kommt von Peter O.: "Mich interessiert, wie die Ansprüche auf ein Zwischenzeugnis geregelt sind. Wie oft habe ich Anspruch auf ein Zeugnis und wie soll man vorgehen, wenn es der Arbeitgeber verweigert?" 

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Bei unzulässigen Fragen darf der Bewerber "lügen"

Antidiskriminierungsgesetz soll Benachteiligung verhindern / Inhalt und Umsetzung sind aber nach Neuwahlen unsicher. 

   

Die aktuelle Frage zum Arbeitsrecht kommt von Susanne W.: "Muss ich bei einem Vorstellungsgespräch die Frage nach Behinderung oder Gewerkschaftsmitgliedschaft wahrheitsgemäß beantworten? Ich habe gehört, man dürfe aufgrund eines neuen Gesetzes bei der Frage nach Behinderung lügen."

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Fragen nach Erkrankung nur, wenn sachliche Gründe vorliegen

Allerdings muss eine Übertragung des Anspruchs ins nächste Jahr rechtzeitig geltend gemacht werden, sonst verfällt er. 

Die aktuelle Frage zum Arbeitsrecht kommt von Helga B.: "Ein Angestellter war 2004 mehrere Monate krank. Sein Arbeitgeber kürzt ihm den Urlaub anteilig der Krankheitszeit, die außerhalb der sechs Wochen Lohnfortzahlung liegt. Der Arbeitnehmer erfährt davon erst 2005, als er das Thema Resturlaub anspricht. Entspricht dieses Vorgehen dem Arbeitsrecht?" 

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30 Stunden wöchentliche Arbeit sind in der Elternzeit erlaubt

Arbeitgeber muss einer Teilzeit-Beschäftigung bei einer anderen Firma oder als Selbstständiger aber zustimmen.

Die aktuelle Frage zum Arbeitsrecht kommt von Heike H.: Sie nimmt im Moment die Elternzeit wahr und möchte gerne Teilzeit arbeiten. Ihr Arbeitgeber bietet ihr dies aber nicht an, weshalb sie einen 400-Euro-Job annehmen und zusätzlich als Selbstständige etwas dazuverdienen möchte. "Würde das meinen Status innerhalb der Elternzeit in meiner alten Firma beeinträchtigen?" 

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Mängel am Arbeitsplatz müssen unverzüglich beseitigt werden

Arbeitgeber ist in der Pflicht / Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten dürfen nicht gefährdet werden. 

Die aktuelle Frage zum Arbeitsrecht kommt von Maria S.: An ihrem Arbeitsplatz liegen lose Kabel herum, sie muss stehend am Computer arbeiten, weil keine Stühle da sind. "Was kann ich tun, wenn der Arbeitsschutz nicht erfüllt wird?"

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Spätestens nach sechs Stunden Arbeit muss eine Pause drin sein

Das Arbeitszeitgesetz regelt auch die Länge von Pausen / Wann wer Urlaub machen darf, entscheidet der Arbeitgeber.

   

Die aktuelle Frage zum Arbeitsrecht kommt von Maria S.: Ihr Arbeitgeber lässt sie oft erst nach sechs Stunden Arbeitszeit in die Pause gehen. Außerdem verbietet er ihr, zwischen Juni und September Urlaub zu nehmen - während die Kollegen frei machen dürfen. "Ist das rechtlich in Ordnung?"

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Auch kranke Arbeitnehmer haben Recht auf vollen Urlaub

Allerdings muss eine Übertragung des Anspruchs ins nächste Jahr rechtzeitig geltend gemacht werden, sonst verfällt er. 

  

Die aktuelle Frage zum Arbeitsrecht kommt von Helga B.: "Ein Angestellter war 2004 mehrere Monate krank. Sein Arbeitgeber kürzt ihm den Urlaub anteilig der Krankheitszeit, die außerhalb der sechs Wochen Lohnfortzahlung liegt. Der Arbeitnehmer erfährt davon erst 2005, als er das Thema Resturlaub anspricht. Entspricht dieses Vorgehen dem Arbeitsrecht?" 

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Arbeitnehmer haben grundsätzlich ein Recht auf Teilzeitarbeit

Nur betriebliche Gründe wie unverhältnismäßige Kosten sind ein Ablehnungsgrund. 

Die aktuelle Frage zum Arbeitsrecht kommt von Norbert C.: "Ein Arbeitnehmer strebt eine Arbeitszeitverkürzung an. Kann er von seinem Arbeitgeber eine Teilzeitbeschäftigung verlangen?"

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Unbezahlte Beschäftigung nach Praktikum ist nicht rechtens

Selbst wenn eine Vergütung nicht vertraglich vereinbart ist, kann sie Arbeitenden zustehen - und muss im Zweifel eingeklagt werden.

Die aktuelle Frage zum Arbeitsrecht kommt von Klaus S.: "Eine junge Frau absolvierte ein sechsmonatiges Praktikum bei einer Fluggesellschaft. Danach wurde sie weiter beschäftigt - aber unentgeltlich. Rein äußerlich ist kein Unterschied zwischen ihr und den anderen Arbeitnehmern zu sehen, sie arbeitet sogar Schichtdienst. Hat sich hier nicht ein Beschäftigungsverhältnis entwickelt, mit der Folge, dass die Frau Anspruch auf Vergütung, Urlaub, et cetera hat?" 

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Befristete Arbeitsverhältnisse dürfen nur zwei Jahre dauern

Vertrag darf drei Mal verlängert werden / Befristung muss begründet sein / Krankheitsvertretung ist so ein Grund.

   

Die aktuelle Frage zum Arbeitsrecht kommt von Norbert H.: "Mein befristeter Arbeitsvertrag wurde jetzt zum dritten Mal verlängert. Wie oft ist eine Verlängerung maximal möglich? Und ist es richtig, dass ein wichtiger Grund die Einschränkung aufhebt?"

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In Altersteilzeit erarbeitetes Geld verfällt nicht

Arbeitgeber hat im "Störfall" die Differenz zum Normal-Gehalt zu zahlen - bei einem Todesfall auch an die Erben.

Die aktuelle Arbeitsrecht-Frage kommt von Barbara B. aus Frankfurt: "Wie verhält es sich beim Tod eines Arbeitsnehmers mit der gesetzlichen Block-Altersteilzeit, z.B. fünf Jahre Teilzeitarbeit, davon zweieinhalb bei voller Arbeitszeit und reduziertem Gehalt und zweieinhalb mit reduziertem Gehalt, aber ohne zu arbeiten. Profitieren die Erben von dem erwirtschafteten Bonus?"

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Auch Ansprüche aus Überstunden können vererbt werden

Hinterbliebene müssen die Mehrarbeit aber beweisen / Abwägen zwischen Prozesskosten und Höhe der Forderung.

  

Die aktuelle Frage in unserer Rubrik Arbeitsrecht kommt von Maria M.: "Was passiert eigentlich, wenn ein Arbeitsnehmer stirbt und Überstunden angesammelt hat? Muss der Arbeitgeber diese an die Hinterbliebenen auszahlen?" 

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Fehlzeiten können sich auf das Weihnachtsgeld auswirken

Gibt es, wenn man schon über längere Zeit krank ist, einen Anspruch auf eine Sonderzahlung?

   

Hannelore M. ist seit fast 30 Jahren bei einer Firma, die dem Öffentlichen Dienst angegliedert ist, beschäftigt. Seit März dieses Jahres ist sie krank geschrieben. Seit Ende August bezieht sie Krankengeld. Ihre Frage zum Thema Arbeitsrecht: Bekomme ich trotzdem Weihnachtsgeld?

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